Das Team

STEYR PUCH FREUNDESKREIS DEUTSCHLAND
seit 1983

Michael Kuhn

Medienbeauftragter
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Den Anfang macht Michael Kuhn, der seit 1967 mit Unterbrechungen einen Steyr Puch 650 TR fährt. Aber erst in den letzten Jahren wieder häufiger mit dem Puch unterwegs ist.

Mein Name ist Michael Kuhn

Angefangen hat es 1967 mit einem Steyr 650 TR1 Alt mit festem Dach der bald von einem Steyr Puch 650TR2 Europa abgelöst wurde. Der TR2 fuhr ohne jede Probleme bis nach London und zurück. Dann kamen Bundeswehr und Studium und andere Dinge wurden wichtiger. Ab 1981 ging dann wieder los. Ein 650TR2 Europa aus Wien im Neuzustand wurde angeschafft.

Der Preis war für die damalige Zeit exorbitant. Neue Karosserie, Bremstrommeln, Stoßstangen und der original TR2 Motor und das Getriebe mit 8er Triebling von Fredi Thaler aus Graz überholt. Der 2,5 fache Neupreis ging über die Theke.

Aber er läuft noch heute prächtig. Bis vor 14 Tagen da stellte der Dynastarter schlagartig seinen Dienst ein.  Natürlich in einem 7 KM langen Tunnel. Wo sonst.

Michael hat nicht soviel Ahnung von der Technik kann aber damit leben. Er ist ein Sammler von Automobilia rund um den Steyr Puch 500 und ein paar Neuteile hat er auch im Keller – Und er hat Freunde die ihm helfen. Ganz wichtig
 
Ich wünsche euch dann mal entspanntes Schauen.
Michael
 

MATHIAS DUESTERBERG

TECHNISCHER beauftragter
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Mein Name ist Mathias Duesterberg,

heute gibt es ja das betreute Fahren mit 17. 1967 gab es so was nicht. So musste es kommen, dass ich meinen ersten Fiat 500 mit 17 hatte und der erste Über-schlag auf einem Supermarkt-Parkplatz nicht lange auf sich warten ließ. Schnell die Reste zusammengepackt und ab zum nächsten Schrottplatz, um Ersatz zu bekommen.
Vier Jahre später, nach zwei weiteren Überschlägen, jetzt mit Fahrerlaubnis und einem Crash an einen Straßenbaum war es mal wieder so weit. Ich benötigte wieder einen Fiat und da stand einer direkt am Eingang des Platzes, die Türen waren nicht vorhanden, eine Innenausstattung war nicht verbaut, dafür eine Matratze und eine Kette!

Ich schlich um den Fiat herum und einige Dinge kannte ich so nicht. Die Motorhaube, das Dach, die Handschuhkiste, die Räder, alles ein bisschen anders. Ein Steyr-Puch als Hundehütte des Schrottplatzbesitzers – den wollte ich haben! Nach zäher Verhandlung war dann schließlich für 50 Mark der Puch meiner, die fehlenden Teile bekam ich noch dazu. Für weitere 50 Mark wurde mir der Puch nach Hause geschleppt, mit einem Mercedes 170 Kranwagen.

So kam ich also zum Puch, die Hundehütte gibt es immer noch, es ist mein Renner mit dem ich immer noch ab und zu unterwegs bin. 1976 kam dann mein jetziger 700 C dazu und später auch ein Haflinger.
Mit dem Freundeskreis bin ich von Beginn an verbunden und das finde ich schön. Freundschaften entstanden, man sieht sich an Treffen, zu Ausfahrten und auch bei den wenigen Rennveranstaltungen. Ja – inzwischen bin ich 48 Jahre mit Steyr-Puch verbunden und ich wünsche, dass es noch ein wenig so bleibt.

Gruß
Mathias